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Meine Top 5 „nach-dem-Waschen-Produkte“ für Curly Girls

Solltest du, wie ich, auch zu den Mädels gehören, die zwischen dem Fluch und Segen lockiger Haare hin und her gerissen sind, habe ich dir nachfolgend einige Tipps und Tricks aufgeschrieben. Natürlich gibt es auch bei Locken noch mal unterschiede in Form und Struktur, deswegen kann es sein, dass die Produkte bei nicht bei allen von euch Wunder vollbringen. Ich habe selbst viel rum probiert, einige total getypte Produkte haben bei mir zum mittelschweren Haar-Chaos geführt.

Ich selbst habe Locken, meine Haare sind aber eher fein. Da ich zusätzlich blonde Strähnen habe, sind zumindest die Deckhaare ziemlich trocken, angegriffen und kraftlos. Bei der falschen Pflege formen sich keine Locken und es entstehen trockene, struppige Frisuren.

1.) Die richtige Bürste

Hier fängt der Fehler in Sachen Lockenpflege und Styling meistens schon an. Wenn du Locken hast, solltest du deine Haare überhaupt nicht bürsten. Und schon gar nicht mit einer normalen Bürste. Diese zerstört nämlich deine Curls.
Ich wasche meine meine Haare nur 2-3 Mal pro Woche (tägliches Waschen trocknet viel zu sehr aus). Vor jedem Waschgang bürste ich meine Haare, damit ich Staub und Schmutz ordentlich auskämme und nach dem Waschen die Haare schon mal grob vorsortiert sind.
Vor dem Waschen benutze ich den Tangel Teaser. Dieser kämmt die Haare gut, ohne dass sie brechen.

Nach dem Waschen entwirre ich die Haar erst mal mit den Fingern. Falls dies nicht reicht, empfehle ich euch diesen Holzkamm aus Sandelholz.

 

 

 

Im Gegensatz zu normalen Plastikkämmen schädigt er das Haar nicht, und die groben Abstände der Zähne zerstören auch die Locken nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass dieser Kamm, im Gegensatz zu den meisten Plastikvarianten besser durch die Haare gleitet. 

2.) Aloe Vera Feuchtigkeitsgel

Direkt nach dem Waschen arbeite ich sofort etwas Feuchtigkeitsgel in das Handtuchtrockene Haar. Mein Favorit ist das IC Fantasia Polisher Serum. Ich hatte mir dieses mal durch Zufall in den USA gekauft und war total begeistert. Anders als bei Haarölen macht es das Haar nicht strähnig, beschwert nicht und versorgt gut mit Feuchtigkeit.

Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel davon in die Haare knetet. Ein Mandelgroßer Klecks reicht bei meinen Haaren vollkommen aus.

3.) Ein Locken-Cast

Nein, man muss nicht wissen was das ist 🙂 ich wusste es auch bis vor kurzem nicht. Ein Locken-Cast ist eine Art „Gips“, der sich um die einzelne Locke legt und diese beim trocknen und kringeln umschließt. Nach dem trocknen wird ein Cast durch kneten aufbgebrochen und voíla, es bleibt die springende Locke zurück.
Ich habe lange recherchiert und bin im Netz dann auf den Shea Butter Define & Shine Custard von Cantu gestoßen. Dieser wird am besten in die fast vollständig nassen Haare eingearbeitet und bildet dann die schützende Schicht.

Das Produkt ist klasse und kann bei Locken aber auch bei Wellen angewendet werden. Wichtig bei der Anwendung: nicht zu viel nehmen und nur in das feuchte Haar einarbeiten. Der Custard enthält außerdem nur Inhaltsstoffe, die nach der Curly Girl Methode zugelassen sind. Der Geruch erinnert ein bisschen an Pina Colada, das mag evtl. nicht jeden begeistern. Ein großes Plus ist aber, dass es sich im Haar nicht starr anfühlt wie beispielsweise Haarspray oder mancher Lockenschaum, sondern die Haare sind geformt und bleiben aber trotzdem super weich.

4.) Kopfhaut Massage Bürste

Diesen Bereich der Haare habe ich lange Zeit überhaupt keine Beachtung geschenkt. Dafür wurde es jetzt aber höchste Zeit. Gerade bei Locken besteht oftmals das Problem, dass die Haare und Spitzen extrem trocken sind, die Kopfhaut aber leicht fettig wird. Dadurch das man die Locken ja nicht kämmen soll / kann, besteht immer das Problem, dass der Ansatz schnell platt, strähnig und fettig aussieht. Aber auch hierfür habe ich ein super Produkt gefunden:

Eine Kopfhaut Massage Bürste. Ich benutze sie jeden Morgen, um die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen. Außerdem verhindert sie, dass der Ansatz platt wirkt. Sie verteilt das Fett der Kopfhaut gut in die Haare, ohne dass die locken zerstört werden. Etwa 1-2 mal in der Woche benutze ich zusätzlich Birkenwasser , dieses hilft vor allem bei fettiger oder schuppiger Kopfhaut und linder außerdem noch Juckreiz. Die Haaransätze fühlen sich nach dem trocknen wunderbar erfrischt an.

5.) Sprühflasche zum Befeuchten der Haare

Um Locken am Morgen wieder zu reaktivieren bringt es am meisten, diese nochmals anzufeuchten. Da aber nicht jeder Zeit und Lust hat, seine Haare morgens unter den Wasserhahn zu hängen (und zu viel Nass dann auch schon wieder komisch aussehen kann), empfehle ich euch eine Sprühflasche. Diese kannst du einfach mit Wasser füllen und wenn du magst noch etwas Conditioner mit rein mischen.
Das Wasser sprühe ich mir morgens kopfüber in die Haare, so dass sie gut feucht werden. Kurz durchkneten, dann an der Luft oder mit dem Diffusor trocknen – und fertig ist die Tagesfrisur.

Ich hoffe, das eine oder andere Produkt zaubert euch ebenfalls eine Lockenpracht auf den Kopf. Falls ihr noch ein paar Geheimtipps für mich habt, nur her damit! Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Und vergesst bei alldem nicht: Locken rocken 🙂

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